Beitrag
Schmerzensgeld von Haribo
2000 Euro für Putz in der Cola
Klingt schon ein wenig seltsam.
Eigentlich heisst es ja „in dubio pro reo", im Zweifel
für den Angeklagten. War es wirklich ein Beweis, dass es ein
Produktionsfehler war? Wie soll denn Putz in die Gelatine geraten? Das
sind doch geschlossene Produktionsverfahren, streng überwacht. Viel
wahrscheinlicher ist, dass die Cola-Fläschen auf der Party in einer
Schale auf dem Tisch standen und dann der Putz reinbröselte - etwa
weil laute Musik den Putz aus den Wänden bröseln liess.
Jedenfalls klingt die story nicht glaubhaft. Aber man wundert sich nicht
über die deutsche Judikative. Wenn man sich die
Bewährungsstrafen anschaut, die regelmässig bei brutalsten
Körperverletzungsdelikten verhängt werden, der Strafrahmen
also immer schön auf Gutmenschen-Art nach unten gesenkt wird,
wundert man sich nicht, dass es umgekehrt gemacht wird, wenn es gegen
die bösen Großkapitalisten, hier also haribo, geht. Unsere
Justiz ist ideologisch, durch und durch.
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen