Beitrag
Transsexualität
Gefangen im falschen Körper
Bitte besser recherieren
Liebe Frau Maierhofer,
ich würde Sie doch freundlich bitten, besagte Frau Krienen nicht als DIE Expertin für Transsexualität zu zitieren. Wenn ihr Meinungen wie Senf zur Wurt gepresst werden, dann kann etwas nicht stimmen. Und ich bezweifle sehr stark, dass Sie in der Lage ist, die unterschiedlichen Bedürfnislagen wahrnehmen zu können, geschweige denn zu wollen. Sicherlich hat sich sich sehr verdient gemacht um den eigenen Ruhm nach dem Motto eines gewissen Paulus: Ich wollte, alle wären wie ich .... aber eben damit auch ins Abseits geschossen. Solange noch solche ad hoc Biographien produziert werden, die den eigenen Narzismus in den Mittelpunkt stellen, gilt auch hier mein Lieblingszitat: Ich habe nichts gegen Implantate, solange sie sich nicht zwischen den Ohren befinden. Ein seriös recherchierter Bericht wäre sicherlich ohne diesen Senf ausgekommen. Als Beraterin, die selber mehr als eine Transgender Kind betreut, muss es um zweierlei gehen: a. Den Eltern klar zu machen, dass so "etwas" vorkommen kann und sie zu unterstützen. b. Von den Diktionen des Leidensweges abzukommen, demzufolge man erst über Jahre gelitten haben muss, bevor die Passierscheine zum anderen Geschlecht ausgestellt werden.
Karin Kammann
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen