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Im Gespräch: Professor Dieter Spethmann
„Deutschland verschenkt seinen Wohlstand“
durchaus interessante Meinung, aber....
Mich lässt das Gefühl nicht los, als spräche der Mann aus einer anderen Zeit, die mit unserer heutigen nicht mehr viel am Hut hat.
Seine Erfahrung in allen Ehren, seine ordnungspolitischen Ideale die mit massivem Wissen untermauert sind, alles nicht übel, aber irgendwie auch nicht mehr ganz aktuell. Beispielsweise sind Oligopole wissenschaftlich nicht mehr ganz so verpönt wie sie es einmal waren und immerhin war er selbst Vorstand eines Oligopolisten der sicher nichts gegen eine Monopolstellung gehabt hätte.
Er spricht sicher ganz richtig an, dass es stellenweise an Regulierung mangelt, nur, die Welt ist in den vergangenen 30 Jahren eine etwas komplexere geworden (jaja abgedroschen).
IT Informationssysteme haben jeden Markt revolutioniert. Auch den des Stahlpreises. Alles ist volatil und alles ist relativ. Entweder man passt sich an, oder man verliert.
Denn mit der Alternative gibts ein Problem; Wo z.b. setzt ein Regulator an wenn es um die Vermeidung von Marktausschlusspositionen geht, regional, national, EU oder doch weltweit? Und wenn hier reguliert wird, aber nicht in Indien, was dann? Richtig: Marktabschottung -> Wohlstandsverlust -> Rezession. Das gälte auch, wenn der Euro abgeschafft wird.
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