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FAZ.NET-Frühkritik: Hart aber fair
Plasberg und die Hungerlöhne
Die größten Ausbeuter der Arbeitsmarktreformen sind die
Nicht-industriellen Arbeitswelten
Kirchen, Altenheime, Kommunale Einrichtungen, Schulen, Gewerkschaften,
Öffentlich-rechtliche Anstalten, Politiker, Länder,
Regierungsbezirke usw. usw.... sie alle profitieren von den 1-Euro Jobs,
die hier gar nicht angesprochen wurden. Dazu noch unzählige
Praktikantenstellen für 150 € im Monat und obendrauf noch die
Minijobs zu Frisösenlöhnen, die ja oft nur stundenweise
gezahlt werden, bei den oben genannten Organisationen aber als
Vollzeitjob mit Überstunden abgefackelt werden. Da werden
arbeitslose Lehrer als Hausmeisterersatz im 1€ Job angestellt,
halten aber dann Vertretungsstunden. In der Urlaubszeit im Altenheim
werden 1€ Jobber vom Amt dienstverpflichtet, da sie sonst ihr Hartz
iV riskieren. Das Heer von jungen dummen, die von einer Karriere beim
Fernsehen träumen und mit mageren Praktitantenzahlungen abgespeist
werden, aber den vollen HiWi abliefern müssen usw usw. Dann aber
die Kraft (im doppelten Sinne) haben sich aufzuregen.
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