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Christian Wulff
Was es heißt, ein Mann zu sein
Macht dieser männliche Lebensentwurf Sinn?
Der von Ihnen beschriebene Lebensentwurf innerhalb einer Organisation
klingt wie der Lebenslauf einer Hausfrau der 50er Jahre. Was Herr Wulff
erlebt hat, so wie übrigens auch viele Menschen ohne 500.000€
Ehrensold, entspricht vielleicht dem Schicksal schwangerer unverheirater
Frauen in jener Zeit.
Ob Herr Wulff in seiner finanziellen Situation als Vorbild taugt, sei
dahingestellt, ich wage dieser zu bezweifeln. Dem Scheitern sollte
meiner Meinung nach ein Mann so begegnen, wie es das moderne
Klischeebild von einer Frau erwartet, nämlich mit erhobenen Haupt.
Eine Abhängigkeit von der Organisation ist kein besonders
erstrebenswerter Lebensentwurf, wie man hier sieht. Herr Jauer, Ihr
Artikel legt nahe, dass Frauen es anscheinend einfacher haben, zu
scheitern: Liegt dies an der Fallhöhe, oder an dem Netz?
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