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Abgeltungssteuer für Gläubiger
Ärgernis Griechen-Anleihen
Wenn Kleinanleger so behandelt werden: Raus aus Euro-Anleihen, lasst Sie
alleine Hebeln !
Dank an Herrn Mußler, dieses Thema einmal aufzugreifen. Dennoch
Kritik: Es klingt so schön, dass von 1000 Euro Griechenland-Anleihe
immerhin 465 Euro übrig blieben.
Die 465 Euro, aufgeteilt in 24 Minimal-Anleihen, musste quasi jeder
Kleinanleger in diesem Jahr abstoßen. Warum? Die Anleihen notieren
bei 10%-20% des Nominalwertes, haben also bei einer ursprünglichen
10.000 Euro Anleihe noch einen Wert von ca. 20 Euro pro Stück. Das
bedeutet aber, dass die Basisgebühr pro Depotposten in der Regel
höher liegt, als die ganze Mini-Anleihe wert ist.
Nach Abzug aller Verkaufsgebühren bleiben dann eben nicht 465 Euro
von 1.000 Euro, sondern vielleicht noch 40 Euro bis 50 Euro. So, und
dann trickst Schäuble noch herum und berechnet die volle
Abgeltungssteuer auf eine Anleihe, die man zu 100% gekauft hatte.
Gewinner sind Griechenland, die Banken (z.B. 24 kostenpflichtige
Ausbuchungen) und das deutsche Finanzamt.
Wer jetzt noch als Privater beim Hebeln hilft, dem ist nicht mehr zu helfen
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