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Literatur
Wer war Shakespeare?
Wer war Shakespeare: Dazu gibt es neuere Forschungsarbeiten!
Egal oder nicht egal: Die Anti-Stratfordianer haben jedenfalls schlechte Karten, seit die Mainzer Shakespeare-Forscherin Hildegard Hammerschmidt-Hummel in diversen Publikationen der letzten Jahre neue und vor allem "historisch belegte" Indizien bzw. Beweise für Shakespeares geheimen Katholizismus vorgelegt hat – u.a. dafür, dass er, als Sohn eines reichen, katholischen Stratforder Bürgermeisters, wie viele Söhne der verfolgten englischen Katholiken, ans englische Jesuitenkolleg in Reims geschickt wurde, um dort zu studieren. In Oxford/Camebridge hätte er den Suprematseid auf die Königin ablegen müssen, was für die Katholiken nicht in Frage kam. Außerdem existieren Belege dafür, dass Shakespeare in den "Lost Years" (1585-92) in Rom war; so gibt es im dortigen Pilgerhospiz des Englischen Kollegs u.a. den Eintrag "Guilielmus Clerke Stratfordiensis’ - latinisiert für ‘Wilhelm, Schreiber aus Stratford". Um Professor emeritus Dr. phil. Kurt Otten (Uni Heidelberg, zu zitieren): "Dies würde Shakespeares überlegene theologische und weltliche Bildung, seine Belesenheit in der Patristik und in Rechtsgebräuchen, aber auch seine guten Französischkenntnisse und die lebensnahen Szenarien seiner Dramen in den oberitalienischen Städten erklären."
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