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Oberhausens Kämmerer Tsalastras
„Ohne Hilfe von außen sind wir nicht zu retten“
Dieses Interview zeigt die ganze Misere, wie sie ist
Sie liegt nicht an den faktischen Sachzwängen, die einfach dadurch
entstehen, dass die Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Sie
liegt an der schicksalsergebenen und transferhörigen Einstellung
des Kämmerers. Was wir hier lesen, ist ein einziges Jammern. Es ist
offensichtlich, dass dieser arme Mann nichts bewegen kann. Warum ist ein
Stadtkämmerer "selbstverständlich" Mitglied bei
Verdi? Warum schämt er sich nicht, parteipolitische Aussagen zu
machen, obwohl er ein Pragmatiker, ein Macher sein müsste? Warum
schämt er sich nicht, die Hand aufzuhalten wie ein Bettler und die
Verantwortung damit in fremde Hände zu legen? Man wird den Eindruck
nicht los, dass viele Kommunen in Finanznöten sind, weil sie nicht
von Unternehmerpersönlichkeiten gelenkt werden, sondern von
Verwaltungsbeamten, deren heiligste Aufgabe es zu sein scheint, die
Transfers gerecht und parteikonform als Geschenke zu verteilen. Unterirdisch.
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