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Arbeitsmarkt Schweiz
Konkurrenz aus dem „großen Kanton“
Kleiner Grenzverkehr
Direkt an der schweizer Grenze (Kanton Aargau - Landkreis Waldshut) hat der sogennante "kleine Grenzverkehr" eine lange Tradition. Es war und ist nichts besonderes in der Schweiz arbeiten zu gehen, man arbeitet halt auf der anderen Seite des Rheins. Allenfalls durch die 2 Weltkriege wurde dies eingeschränkt bzw. gänzlich verboten. Mentalitätsmässig gibt es (zwischen Einheimischen) in der Grenzregion nur geringe Unterschiede, gehörte man doch bis zum Wiener Kongress als Fricktäler gemeinsam zu Vorderösterreich (Stammsitz der Habsburger liegt im Kanton Aargau), allerdings sind knapp 200 Jahre preussische Dominaz auf deutscher Seite nicht spurlos vorüber gegangen...
Zwei getrennte Länder entstanden erst nach 1815, was für beidseitig des Rheines gelegene Städte wie z.B. Laufenburg oder Rheinfelden die endgültige, zumindest verwaltungstechnische, Trennung bedeutete.
Auf Probleme im "kleinen Grenzverkehr" stösst man erst seit ca. 10, 15 Jahre.
Grund hierfür ist der massive Zuzug in die Schweiz von, vor allem, Nord- und Ostdeutschen. Das Problem dabei ist, dass in diesem Fall zwei total unterschiedliche Mentalitäten und Kulturen aufeinander prallen und die deutsche Seite sich sehr schwer tut mit der Integration.
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