Beitrag
Kulturausgaben
Eine kleine Ökonomie der Oper
Man beachte die Relationen
Danke fuer den kenntnisreichen Artikel - der allerdings noch staerker Vergleiche zu Kosten und Nutzen anderswo haette ziehen moegen.
2,1 Mrd. Euro jaehrlich an oeffentlichen Zuschuessen fuer Theater/Musiktheater/Musik/Ballett sollten in Beziehung gesetzt werden zu den ueber 8 Mrd. Euro, die uns die oeffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten jaehrlich per GEZ aus der Tasche ziehen (und die nicht reichen, sondern per Werbeeinnahmen noch aufgestockt werden muessen). Vergleicht man die Qualitaet, die wir im Theater und Konzerthaus geboten bekommen, mit dem, was die oeffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten rund um die Uhr verbreiten, so wird klar, wo Geld sinnvoll angelegt ist, und wo nicht.
Was die Gagen selbst der groessten Stars angeht: Sie sind gering im Vergleich zu dem, was grosse Stars in anderen Bereichen (Fussball, Mode, Finanzebranche, usw.) mit der groessten Selbstverstaendlichkeit einstreichen ... und sogar im Vergleich zu dem, was sich die - keineswegs der internationalen Extraklasse zuzurechnenden - Herrschaften im oeffentlich-rechtlichen Rundfunk an Gehaeltern genehmigen.
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen