Eine wirklich richtige Alternative von vielen ist z.B.
die Eigentümerbeteiligung an Verlusten.
Selbstständige tackert man üblicherweise an die Wand, wenn sie
sich verkalkuliert haben. Gerade die Banken, die den Unternehmen gern
und reichlich in Sonnentagen Regenschirme für lau aufdrängen,
neigen dazu, diese bei Regen sofort wieder einzuziehen.
Wenn's schief geht, dann bitte doch erst Haus und Hof verkaufen,
Insolvenz anmelden und dann sehen wir weiter. Gerade das Finanzamt macht
gern und reichlich davon Gebrauch, Freitags noch schnell das Konto zu
sperren, wenn man säumig ist.
Für mich war es geradezu ein Hochgefühl, als kürzlich die
Holländer bei einer Pleitebank kurzerhand die Eigentümer zur
Kasse gebeten haben. Anlage weg, Beteiligung weg. Üblicherweise
nennt man so etwas Eigentümerhaftung.
Die aktuelle Austeritätspolitik sorgt nur dafür, dass die
verschuldeten Länder sich ungewollt noch weiter verschulden, ohne
dass von diesen Schulden etwas in der Wirtschaft ankommt. Diese hat
nämlich i.d.R. nichts mehr an Sicherheiten zu bieten.