Beitrag
Islam und Christentum
„Jesus kommt zu den Deutschen“
Der neumodische Eingottglauben und die Religionsfreiheit schließen
sich aus
Zu bemerken ist hier, daß die Idee der Religionsfreiheit, sprich
das Recht des Bürgers nach eigenem Gutdünken die Götter
verehren oder nicht verehren zu dürfen, mit der Auffassung des
neumodischen Eingottglaubens aus dem Morgenland unvereinbar ist; da der
besagter Eingottglaube darauf basiert, daß ein Mundstück des
angeblich einzig wahren Gottes auftritt und den Menschen dessen Willen
verkündet und wer diesem Mundstück nicht gehorchen will, der
wird auf ewig verdammt und dort wo dieser Eingottglaube die weltliche
Macht auf seiner Seite hat auch zu Tode gebracht; was auch schon
Rousseau wußte: „Es ist unmöglich, mit Leuten, die man
für verdammt hält, in Frieden zu leben; sie lieben hieße
Gott hassen, der sie bestraft. Es bleibt keine andere Wahl, als sie zu
bekehren oder zu peinigen.“ Neben dieser Belästigung der
Nichtgläubigen pflegen sich die verschiedenen Eingottreligionen
natürlich untereinander blutig zu befehden, weshalb man nie mehr
als eine davon im Staat haben sollte.
Verzeihung, Herr Helmut Dr. Niegemann,
aber genau Sie scheinen einer jener Vertreter zu sein, die (unbewusst)
dekadente Gesellschaftsprozesse foerdern und sich dabei fuer
fortschrittlich halten. Sie sind vmtl. politisch-ideologischen
Einseitigkeiten ausgestzt gewesen, die Ihnen den Blick dafuer versperrt
haben, dass eine Gesellschaft gemeinsame Werte benoetigt, um sich
ueberhaupt noch einigermassen als zusammengehoerig zu fuehlen. U.a. das
Christentum in Deutschland, ob aktiv oder passiv praktiziert, hat uns
bewusst und unbewusst gemeinsame Werte vermittelt. Wenn viele in dieser
Gesellschaft (mangels Ueber- und Durchblick) dies auch nicht verstehen,
so sollten sie sich zumindstens bemuehen, ein klein wenig Respekt zu
zollen und nicht nur darauf aus sein, eigene Egoismen auszuleben.
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