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DDR-Skaterfilm
Die Magie des Echten ist gestellt
nur kommerzielle Interessen
Warum kann jemand, der für alles steht, wofür Skater stehen,
Soldat werden? Das ist die wirklich interessante Frage. Denn wir haben
es hier nicht mit Skatern zu tun, wie wir sie aus dem Westen kennen.
Aber Vietz und Persiel machen sich gar keine Mühe, da mal genauer
hinzusehen. Sie haben eine Vision und die setzen sie ins Bild.
Das wäre ok, wenn sie nicht behaupten würden, ihre Vorstellung
sei authentisch. So loben sie die Manipulation und ihren Helden Werner
Herzog, der das nun legitimieren soll. Zugleich haben sie den Anspruch,
dass ihr Film zum ersten Mal zeigen würde, "wie Jugendliche in
der DDR RICHTIG gefühlt hätten.“ Fiktion ist aber was
anderes.
Zu behaupten man wüsste es besser als alle anderen und sich dann so
durch zu mogeln, ist einfach nur billig. Alles erfunden also. Und warum?
Weil es dafür einen Markt gibt. Eine Sehnsucht danach, dass die
gute alte DDR so schlecht vielleicht nicht war. Da lässt sich
schnell mal ein hipper Film verkaufen. Alles nur Kommerz!
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