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FAZ.NET Frühkritik: Anne Will
Die Symbolik der Frauenquote
Männer und Frauen passen einfach nicht zueinander....
" dass Frauen heute zwar bessere Bildungsabschlüsse als
Männer haben,"
Aha. Also sind Frauen die besseren Menschen? Worin haben denn Frauen
(größtenteils) ihre Abschlüsse? Sind diese
Abschlüsse vergleichbar mit den "männlichen"
Abschlüssen? Sind diese "weiblichen" Abschlüsse
kongruent mit den notwendigen Qualifikationen der zu besetzenden Posten?
"Die durch die Einführung der Quote erhoffte erhöhte
Partizipationsbereitschaft von Frauen ist bisher nicht eingetroffen."
Warum nicht, Herr Lübberding?
"Die traditionelle Sichtweise von Männern, ihr Leben nur als
Berufsleben zu betrachten, verschafft ihnen bis heute den entscheidenden
Karrierevorteil. Insoweit ist gegen die Quote [...] nichts einzuwenden."
Das verstehe ich nicht. Wenn Männer (nicht alle!) sich ebend mehr
auf ihre berufliche Karriere konzentrieren (Thema: Leistung), warum
sollte es dann eine leistungslose Quote für Frauen geben?
" Das sollte erst einmal reichen."
Aha.
MfG
FT
Von der Uni auf den AR-Sessel?!
....hinzu kommt, dass das Argument "bessere Abschlüsse aber
trotzdem nicht ausreichend im Aufsichtsrat repräsentiert"
einfach irreführend ist, Herr Lübberding, denn diese
Generation von Frauen mit den guten, aber, wie Focus Turnier zu Recht
sagt, oft selbstgewählt (!) "falschen" Abschlüssen,
hat einfach (noch) nicht das Alter um in Aufsichtsräte einzuziehen.
Oder kann uns die FAZ Männer nennen, denen der fließenden
Übergang von der Uni direkt in einen AR geglückt ist ? Oft,
Herr Lübberding, liegen dazwischen dann doch noch ein paar idR
entbehrugnsreiche Jahre von Arbeit in denen man(n) - und Frau - sich in
der Praxis bewähren sollten.
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