Beitrag
Das Vorbild Dominik Brunner
Verteidigung des öffentlichen Raums
Netter Kommentar, Herr Eppelsheim,
aber etwas realitätsfern. Sie schrieben "Aber wer hat noch nie mitbekommen, dass Passanten oder Fahrgäste beschimpft, angerempelt, bedroht wurden? Und dann nichts unternommen? Und weil zu oft weggeschaut wurde, weil die Gewalttäter zu oft obsiegt haben, niemand sie gehindert hat, konnten sie zu Herrschern des öffentlichen Raums werden."
Die Leute, auch die tatsächlich wehrhaften, zu denen ich mich zähle, unternehmen oder unternähmen nichts, da sie nicht eingreifen können, ohne die eigene Existenzvernichtung in kauf zu nehmen. Es gibt Situationen, da reicht es nicht, zu sagen, man solle die Frau, den Mann in Ruhe lassen, da muss sofort, massiv und beherzt eingegriffen werden. Man darf nicht den Erstschlag des Gegners abwarten, dann hat man schon verloren. Brunner hätte genau richtig gehandelt, wenn er zuerst zugeschlagen hätte, denn die Situation war eindeutig. Wenn er jetzt noch lebte, wäre er allerdings kein Held, sondern in U-Haft, wegen Nothilfeüberschreitung.
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen