Beitrag
Griechenland-Hilfen
Weder Vollidioten noch Verbrecher
Fehlender Mut zu notwendigen Entscheidungen
Herr Kohler schreibt, die politische Elite halte an ihrer Linie der
"Rettungspolitik" fest, weil sie befürchte, dass der
Plan, GR in die Insolvenz gehen zu lassen, einen noch höheren Preis erfordere.
Dieser Gedanke setzt voraus, dass mit der Rettungspolitik von GR (und
auch von Zypern, Spanien, Portugal usw. (Italien?)) irgendwann Schluss
ist. Das wird aber nach den bisher gemachten Erfahrungen in den letzten
drei Jahren (keine der offiziellen Ankündigungen hatte Bestand
("alles auf gutem Weg") zu Recht bezweifelt. Und da irgendwann
die finanzielle Leistungsfähigkeit Deutschlands (und der NL, FIN
und AUT) erschöpft sein wird (die Bonitätsabwertung von D ist
nur noch eine Frage der Zeit), wird man GR dann auch nicht mehr retten
können, nur wird dann der Preis aufgrund der eingegangenen
Verpflichtungen wesentlich höher sein.
Vergleichen Sie es einfach mit der Schließung von Zeitungen: FR
und FTD werden auch eingestellt, bevor der ganze Verlag untergeht.
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen