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Endlager-Debatte
Altmaier sieht einen „historischen Durchbruch“
Eine Gesellschaft mit Politikern an der Spitze, die so etwas als
"historischen Durchbruch" bezeichne
gehört ins Purgatorium.
Es ist ein Stück aus dem Tollhaus.
Und es setzt sich ja fort: Was, so muss man sich fragen, haben Theologen
(diese sollen, so hörte man auf einem Kulturkanal, Mitglied der
Kommission sein) in einer solchen Kommission, in der es um "den
„bestgeeigneten Endlagerstandort mit Blick auf die Sicherheit der
Menschen und der Natur“" gehen soll, verloren?
Bereits das Ziel ist falsch formuliert: "Es gehe um die Suche nach
dem sichersten Standort."
Einen sichersten Standort gibt es nicht. Es gibt ein Spektrum guter
Standorte, die jeweils ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben.
Gorleben ist ein solcher guter Standort.
Eine Gesellschaft muss sich aufraffen, den geistigen Konflikt mit den
Vertretern der Hinterwelt, deren Rolle zur Zeit parademäßig
von den Grünen ausgefüllt wird, auszufechten.
Es braucht, so hatte ich es hier schon einmal formuliert, einen Aufstand
der Besserwissenden. (Denn es ist ein Fehler, nichts zu sagen, wenn man
es besser weiß.
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