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Rundfunkgebühren
Die fetten Jahre sind nicht vorbei
ein letztes Aufbäumen vor dem Zerfall
Es ist schon ein Skandal sondergleichen, wie sehr sich das System des gebührenfinanzierten Fernsehens zunehmend verselbstständigt und dabei von der Politik- oder besser gesagt der selbstherrlichen Clique ehemaliger Volksparteien-Funktionäre, die das Land bis heute als Selbstbedienungsladen begreifen- gestützt wird.
Wenn es denn wenigstens ein qualitatives Argument gäbe, welches die Gebühren rechtfertigen könnte- kritische Nachrichtenmagazine, innovative Filme und Serien, einen Lokaljournalismus, der den Namen verdient, Rundfunksender jenseits des Formatradios- aber wo man auch hinblickt, nur dunkle Materie.
Es mag ja noch ein williges Zahlvolk jenseits der 30 gäben, die in Erinnerung an Frankenfeldt und Peter Alexander und in Ermangelung an Alternativen glauben, dass ÖR-System sei unverzichtbar, aber mit jeder neuen Generation sollte den GEZ-Profiteuren klar werden, dass ihre Zeit abläuft.
Unsereins informiert sich über (private) Websiten (wie diejenige, auf der dieser Artikel gepostet wird), unterhält sich mit Serien, die letztlich alle auf privaten, amerikanischen Fernsehstationen zu sehen sind (HBO, Showtime, ABC, Comedy Central, etc.) und Musik wird stilgerecht per Internet-Radio gehört.
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