Beitrag
Beschneidungsdebatte
Ein Rechenfehler
schlechter Journalismus
Man kann zum Beschneidungsurteil stehen wie man will, aber der Beitrag
von Herrn Bahners ist nicht akzeptabel. Die Überschrift passt nicht
zumArtikel. Deshalb habe ich leider diesen Artikel, der mich geistig
nicht weiterbrachte, gelesen. Herr Bahners schreibt drei mal
hintereinander, das aufgrund des Urteils alle Juden das Land verlassen
müssten. Das ist schlichtweg falsch, das steht weder im Urteil,
noch ist das Folge des Urteils. Herr Bahners schreibt, das das
Grundgesetz rechtspositivistisch sei, also keinen höhrerm Gedanken
oder Zweck unterworfen sei. Das Gegenteil ist der Fall. Nach der
Pervertierung des rechts durch die Nationalsozialisten ist das
Grundgesetz bewusst mit Anlehnung an christlich tradierte Werte
entstanden und durch diese geprägt. Herr Bahners unterstellt den
Kölner Richtern stumpfe Gesetzesanwendung ohne Abwägung von
Verfassungsprinzipien.Auch das ist völlig falsch. Hat er das Urteil gelesen?
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