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Arbeitsmarkt
Union schießt auf Hartz IV
Herr Jesus, sei uns Sündern (Mitläufern) gnädig!
Herr Strohmaier, ich danke für Ihren Beitrag. Die Botschaft hör ich gut; das mit dem "Lustig bleiben" fällt mir schwerer.
Wenn ich mir die nunmehr drei Jahrzehnten selbstverschuldeter neoliberaler Stagnation so anschaue, und wie sie analysiert wird - der Mittelstand hat Abstiegsängste, wohl berechtigter Natur, deswegen muß/müsse man verstehen, daß es mit seiner Solidarisierung mit den in Armut abbröckelnden Schichten der Gesellschaft nicht mehr so klappt wie früher - dann will mir die Erinnerung an die Worte Martin Niemöllers nicht aus dem Kopf gehen:
Als die Nazis ... holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein ...
Als die Nazis ... holten, .....
Als sie mich holten, war niemand mehr da, der sich hätte für mich verwenden können.
Das 21. Jh. ist ausgerufen worden als das "Jahrhundert der Ökonomie" (was immer das heißen mag). Doch wenn wir das schon glauben, wie können wir erwarten, daß die elementaren moralischen Grundsätze dann für das - zum Wesen allens Lebens stilisierte - Ökonomische plötzlich nicht mehr gelten? Der Marktglaube wird zur Leitstern, zur Ausflucht, zum Götzen.
Herr Strohmaier, nochmals danke für Ihre mahnenden Worte. Ich kenne etliche (wenn auch leider nicht: viele) Christen, - selbst unter solchen, die sich gegen sog. "Namenschristen" bewußt abgrenzen, was ja meist die in calvinistischer Tradition stehenden Evangelikalen und damit Pro-Kapitalisten sind -, die das, was sie schreiben, mit dem Herzensruf beantworten:
(s. Überschrift)
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