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Nach der Katastrophe von Fukushima
Der Deal ist geplatzt
Schändlich
Ein Artikel, der immerhin einige Fragen deutlich anspricht, natürlich nicht umfassend beantwortet. Als erstes erscheint mir aber die ganze Debatte, die Deutschland im Moment als äusserst schändlich, im Angesicht grosser Tragik der Ereignisse in Japan, wo jeder halbwegs zivilisierte Mensch kaum einen anderen Gedanken fassen kann, als alle mögliche Hilfestellung für das schwer geprüfte Volk zu erwägen. Es ist eine unsagbar traurige Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet dieses Land betroffen wird. Zu restlichen Erwägungen bleibt mir eigentlich nur zu hoffen, das Deutschland jetzt nicht mit Gewaltsschritten einem intellektuellen Super-Gau entgegensteuert. Da wäre den intellektuellen Brennstäben vielleicht etwas Mehrwasser auch zuträglich, damit in solch krisenhaften Zeiten wenigstens einige Köpfe kühl bleiben. Die ausgesprochene Techologie-Feindlichkeit, in Deutschland virulent seit ungefähr 25 bis 30 Jahren, ist sicher kein Verprechen für die Wohlfahrtszukunft des Landes. Und mit welcher Blauäuigkeit ökologische Kreise an die gefahrlose Nutzung von Sonne, Wind und Gezeiten glaubt (der Tsunami in Japan mahnt, diese Kräfte nicht unbedingt zu unterschätzen), fühlt sich an die frühe Zeit der Atomkraft erinnert. Lerneffekte?
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