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Jugendliche in Deutschland
Ich will was leisten, und das ist gut so
Elternkraft gegen Systemstarre
Nach meiner Erfahrung ist die öffentliche Schule DER
Motivationsvernichter schlechthin. Wenn also überhaupt Motivation
entsteht, dann nur im Elternhaus, oder aber durch eine mehr als
geschätzte Person im Umfeld, ein Vorbild o.ä.
Kinder und Jugendliche sind sehr wohl leistungsbereit, wenn sie wissen,
wozu das ganze gut sein soll. Damit meine ich nicht solche abgenagten
Knochen wie "Nicht für die Schule, sondern für das Leben
lernen" etc. Das ist viel zu abstrakt. Es kostet viel Mühe,
trotz des drögen Schulsystems das Interesse zu bewahren, die
Lebensnähe zu erhalten, Interessen des Schülers mit
Zukunftsmöglichkeiten zu verknüpfen, Optionen hervorzuheben,
statt Chancenlosigkeit zu manifestieren.
Jetzt ist wieder eine Studie über die Chancenungerechtigkeit
herausgekommen. Sie wundert mich nicht, weil Schule vielerorts noch
weniger als Basis bietet, grottenschlechtes Buchmaterial,
desinteressierte Lehrer, Stundenausfall.
Wir müssen weg von der Schulpflicht hin zur Bildungspflicht.
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