Beitrag
Kommentar
Das Geld reicht nie
Richtig ist: Hartz IV reicht!
Hier reden welche von Selbstversuch: Wir(Familie, 2 Kinder) führen nun seit Jahren genaues Haushaltsbuch. Ergebnis: Rechnen wir mal Dinge raus, die ein HartzIVer nicht braucht (Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenzusatzversicherung, als Sport Drachenflug u.ä.) und betrachtet man die "reinen" Lebensshaltungskosten (incl. Sachen wie Kino, Theater u.ä., incl. Abschreibungen für Haushaltsgroßgeräte), geben wir nur unwesentlich mehr (im Schnitt ca. 175€) aus, als uns als Familie als Hartz IV zusteht. Dazu fühlen wir uns in einer Wohnung, die auch das Amt zahlen würde, sichtlich wohl. Und dabei sind meine beiden Racker nicht kostenlos im Sportverein, bekommen kein Geld für Hefte und Stifte, bezahlen Eintritt im Schwinnbad usw.
Geht es uns schlecht? Leben wir übermäßig sparsam? Wohl kaum, vor allem weil wir es bei einem Nettogehalt von reichlich 3500€ sicher nicht nötig hätten. Was will ich also sagen? Daß eine Menge Transferleistungsempfänger einfach mal lernen, mit ihrem Geld unzugehen, sich Gedanken darüber machen, was ihnen zusteht und ich welchem Maße sich eine Recht haben, am Leben teilzunehmen. Mal ganz davon abgesehen, daß Teilhabe nicht gleicher Konsum bedeutet. So, und nun muß ich wieder ARBEITEN damit ich Geld bekomme.
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen