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Kommentar zur Deutschen Bank
Gedemütigt und ratlos
Es gab mal eine Unternehmenskultur bei der Deutschen Bank,...
...und viele Mitarbeiter erinnern sich mit Wehmut an die Zeit von
Herrhausen zurück.
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Irgendwann kam der Vorstand auf die Idee, eine zu starke Identifikation
der Mitarbeiter mit dem Geldhaus sei schädlich, denn wenn es der
Bank schlecht ginge, ginge es den Mitarbeitern emotional auch schlecht.
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In der Folge hat man eine von den Mitarbeitern verinnerlichte und
gelebte Unternehmenskultur durch die Maxime des Shareholder Value
ersetzt, was für nichts anderes steht als "Profitgier".
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Ich will die Werte der "alten" Deutschen Bank nicht
überhöhen - eine gehörige Portion Arroganz gehörte
ja auch mit dazu. Aber Mitarbeiter, die rein unternehmerisch (d.h.
gewinnmaximierend) denken, sich nicht an verbindende Werte und schon gar
nicht an das Unternehmen gebunden fühlen, haben viel zu gewinnen,
aber nichts zu verlieren.
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Die Deutsche Bank kann sich glücklich schätzen, dass sich
unzählige Mitarbeiter von sich aus ethischem Verhalten verpflichtet fühlen.
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