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Neue Statistik
Mehr Studienanfänger denn je
Sehr positive Entwicklung
Die Entwicklung der letzten Jahre ist tatsächlich ein Grund zur Freude.
Zum einen ist erfreulich, dass in der Breite immer mehr Menschen studieren in Deutschland. Wer glaubt, dass dann niemand mehr für die "niederen Arbeiten" überbliebe, irrt gewaltig; das betrifft bestenfalls 20 % der Arbeitsplätze, wo ein Studium wirklich sinnlos wäre. Studium heißt ja immer auch eine gewaltige Horizonterweiterung und das tut allen Arbeitnehmern und damit auch den Betrieben und Büros gut.
Hand in Hand musste damit eine Verkürzung der Ausbildungsdauer gehen, ein weiterer Punkt, in dem Deutschland immer hinterherhinkte. Auch das ist durch 12 Jahre bis zum Abi, Abschaffung der Wehrpflicht und auch durch die Umstellung auf Bachelor/Master gelungen.
Eine völlig falsche Idee ist, dass damit eine Verwässerung in der Qualität einherginge. Wer sich anschaut, wie heute in der Spitze durch Auslandsaufenthalte, Promotionen und Postgraduiertenprogramme aufgesattelt werden kann und aufgesattelt wird, dem wird recht schnell deutlich, dass die Spitze der Studierenden von heute deutlich besser ausgebildet ist, als die Spitze von vor 30 Jahren; auch wenn diese Erkenntnis manchen offensichtlich weh tut.
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