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Teilchenzerfall
Die Asymmetrie der Zeit
Selbstwidersprüchlich
"Der Fluss der Zeit ist unumkehrbar, ...So ereignen sich bestimmte
Teilchenzerfälle häufiger in der einen Zeitrichtung als in der anderen"
Fällt nix auf ?
...nicht ganz
Ja, das klingt natürlich nach einem Widerspruch. Nun darf man sich
das aber nicht so vorstellen, als könnten die Physiker im Labor mal
eben so "die Zeit umdrehen". Ich versuche es mal
physikalischer: Bei der Kollision von Elektronen mit Positronen im SLAC
entstehen so genannte ϒ(4s)-Resonanzen, die zu verschränkten
B-Mesonen zerfallen. Diese können zwischen zwei T-konjugierten
Zuständen hin- und heroszillieren, wobei jeder der beiden
Zustände über einen anderen Zerfallskanal zerfällt, d.h.
andere messbare Teilchen produziert (entweder ein J/ψ + Kaon, oder
ein Lepton + ?) Was man nun gemessen hat, ist, dass die
Übergänge von zwischen diesen beiden Zuständen nicht
symmetrisch erfolgen, sondern dass ein Übergang wahrscheinlicher
ist als der andere. So wie ich das verstanden habe, hängen die
beiden Zustände nicht über Ladung und Parität miteinander
zusammen, daher schließt mach, dass sie T-asymmetrisch sind.
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