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Proteste gegen Fluglärm
Mit Turbulenzen ist zu rechnen
Umverteilung des Luftraums
Mit der neuen Landebahn ist die Lärmbelastung für viele
Anrainer höher geworden, nur war die Belastung schon vorher extrem.
Flieger im 40-Sek-Takt, in 900 m Höhe und niedriger, ein
Lärmdeckel. Unsere Mainzer Dialoggruppe wurde bereits im September
2011 von Herr Dr. Schulte empfangen. Da war der Lärm bereits
unerträglich. Genau das war Gesprächsthema, ebenso wie man zu
einer Lösung für ganz Rhein-Main kommen kann. Für unsere
Gruppe war dies ein erstes Eingeständnis des Flughafenbetreibers,
dass der Lärm unzumutbar ist. Warum sonst hätte man sich zum
Gespräch treffen sollen? Dass Herr Dr. Schulte nun auf neue
Belastungen und Betroffenheiten rekurriert, verdreht aus unserer Sicht
die Tatsachen. Es ist in Rhein-Main seit Jahren flächendeckend
lauter geworden - nur nicht in Bad Homburg, wo der Fraportchef zuhause
ist. In unserem Gespräch merkte er damals an, die Verteilung des
Luftraums müsse insgesamt überdacht werden. Die
Protestbewegung wartet darauf, dass den Worten Taten folgen.
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