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Was läuft falsch?
Alle bisherigen Ansätze kommen zu spät...
Meiner Überzeugung nach ist die einzige reelle Chance die Anzahl solcher Fälle signifikant zu reduzieren die, bereits im Vorfeld der Geburt anzusetzen.
Ich habe von einem Ansatz aus den USA gehört (wo, und in welchem Umfang er eingesetzt wird weiß ich leider nicht mehr), bei dem versucht wird bei Schwangeren Frauen ein Problempotential frühzeitig zu erkennen (intakte Familie?, intakte Beziehung?, Arbeitsplatz?, keine Drogen? usw.).
Sollten sich hier mögliche Probleme abzeichnen so wird der jungen Frau eine Betreuung angeboten, die auch nach der Geburt weiterhin zur Verfügung steht und in regelmässigem Kontakt mit Ihr steht. Es wird dadurch versucht z.B. sicherzustellen das die Frau nach der Geburt sich eine gewisse Zeit ganz auf Ihr Kind konzentrieren kann. Es wird Ihr vielfältige Hilfe vor allem beim organisatorischen angeboten (Kontakt zu Kinderärzten herstellen und Untersuchungen planen, Betreueung für evtl. bereits vorhandene Kinder organisieren, notwendige Behördengänge betreuen usw.).
Meines erachtens wäre das ein vielversprechender Ansatz, daer aber natürlich wiederum mit konkreten Kosten verbunden ist. Dafür muß es in erheblichem Umfang zusätzliche Sozialarbeiterstellen geben, also auch Geld! Gesetze allein bringen nix!
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