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Steinbrück und Russland
Klartext, ganz leise
Sattars monatliches Steinbrück-Bashing
Es wird langweilig. Und niveaulos. Und man kann nur froh sein, daß
die Selbstüberschätzung einiger journalistischer
Meinungsvertreter meist konsequenzlos bleibt.
Man kann Steinbrück mal zugestehen, dass er eben nicht nur
populistische Schreiparolen gegen "den Russen" auf den Markt
wirft, sondern in bester Tradition eine Entwicklung in Europa verfolgt,
die auf eine langfristige Absicherung des gesamten europäischen
Standortes hinausläuft.
Eine deutsch-russische Achse ist politisch mindestens so bedeutsam, wie
der deutsch-französische Zusammenhalt. Wer allerdings glaubt, dass
so etwas möglich wird, in dem man eine Kultur, die aus einer ganz
anderen Geschichte kommt mal eben öffentlich unmöglich macht,
hat es noch nicht bis zum eigenen Tellerrand geschafft.
Medien werfen der Politik oft vor, dass sie sich auf dem Markt dreckig
macht. Aber oft genug sind es die Medien, die erst alles so in den Dreck
ziehen, damit sie es dann kritisieren können.
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