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Armut und Reichtum
Minijobs als Einbahnstraße
Ich sehe die Nachteile nicht, sondern nur Vorteile auf beiden Seiten
Also, Minijobs „eine hohe Hürde für den substanziellen
Wiedereinstieg von Müttern ins Erwerbsleben“. Ist das die
gleiche Art von Hürde, die mich in Form einener guten, preiswerten
holländischen Fischbude daran hindert, das daneben liegende,
schlechte, aber teure Restaurant zu besuchen? Mir scheint, die Verfasser
der Studie haben bestimmte Vorstellung, wie sich die Mütter
verhalten sollten, und messen nun die Wirklichkeit daran, statt sich zu
fragen, ob die Mütter nicht genau das haben, was sie sich wünschen.
Als Freiberufler mit 6 angestellten Minijobbern habe ich nur gute
Erfahrungen (mal abgesehen von den ständigen gesetzlichen
Veränderungen in diesem Bereich und dem anhaltenden Geschrei der
Gewerkschaften nach Abschaffung). Es sind eine junge und vier
ältere Mütter sowie ein Student. 2 davon zweigen monatlich ein
paar Euro ab und sind so rentenversichert. Urlaub, Lohnfortzahlung etc.
alles ordnungsgemäß. Für mich besser als 1 Vollzeit-
oder 2-3 Halbzeitkräfte. Wo ist das Problem?
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