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Felix Magath zu Schalke
Der Allmächtige zieht gen Westen
konsequent geschäftstüchtig
Wir wissen nicht viel über seinen Vertrag beim VFL Wolfsburg. Er wird sicher ein siebenstelliges Jahreseinkommen mit etlichen Zugaben je nach Erfolg vereinbart haben. Doch den erreichten Erfolg verbucht er offenbar nicht als Erfolg für einen Verein, der nämlich durchaus austauschbar ist bei diesen Leuten, sondern als Erfolg für sich, mit der Folge, dass er nun offenbar noch mehr wollte, anderenfalls man eben aussteigt, weil ein anderer Club (egal welcher) bereit ist, draufzulegen. Herr Magath verhält sich also konsequent geschäftstüchtig und egoistisch. Das ist nicht als Vorwurf gemeint. An diesem Beispiel wird nur drastisch klar, daß es den Akteuren in diesem Geschäft nicht um das Wohl und Wehe des jeweiligen Vereins geht, sondern um ihr eigenes, wobei der sportliche Erfolg nur ein Mittel dafür ist. Übrigens: auch bei vielen Fans dürfte es eher selten um die Schönheit des Spiels oder die Entwicklung einer Mannschaft gehen, sondern mehr um die Befriedigung des eigenen Ego, die sich zwar nicht in Geld, wohl aber z. B. im Wohlgefühl und Anerkanntwerden bei Siegen, ausdrückt.
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