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Zuwanderung
„Blue Card“ soll Fachkräftemangel beheben
Eine viel zu einseitige Betrachtung des Problems
Wäre es da nicht sinnvoller erst mal von der 35-Stunden-Woche und den bei jeder Wirtschaftskrise intensiv genutzten Frühverrentungen wegzukommen? Ganz abgesehen davon, das wir doch gerade die Rente mit 67 beschlossen haben, durch welche das Arbeitskräfteangebot im Markt ohnehin ansteigt.
Im übrigen hält der Trend zur Verlagerung ins Ausland gerade auch bei den besprochenen höherwertigen Bereichen an. Ich habe schon das Gejammer in 5 Jahren in den Ohren, das zu viele Ingenieure durch diese Verlagerungen arbeitslos würden und man von Ihnen jetzt quasi verlange "Chinese" zu werden und den Arbeitsplätzen hinterherzuwandern.
Der Markt regelt die Dinge schon von alleine. Gäbe es tatsächlich einen größeren Notstand, würden die Gehälter in diesen Bereichen noch stärker steigen, und viele Studenten bzw. Umschüler bekämen plötzlich Lust sich doch in diese Richtung zu engagieren.
Unsere Integrationsprobleme sind in unseren Großstädten (vorallem in den Schulen) kaum noch unter Kontrolle. Und durch das focierte intellektuelle Ausbluten der 3. Welt ist doch in Wirklichkeit am Ende auch keinem geholfen. Wann wird man es je verstehen Probleme allumfassend zu sehen?
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