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Urheberrechtsdebatte
Was die Autoren umtreibt
Nett, aber irgendwie sinnlos ...
Es ist schön, aus berufenem Munde klare Worte der Vernunft zu
hören. Doch reicht es längst nicht mehr, den Status Quo zu
beschwören, zu bekritteln oder zu verteidigen. Man sollte den Blick
schon mal heben und schauen, in welche Richtung die Reise geht.
Und da sehe ich keinen geprügelten Autoren oder gierige
Gema-Monster. Da sehe ich z.B. Google, das nicht mehr möchte, dass
man von seinen Suchergebnissen auf fremde Seiten hüpft, sondern
stattdessen die Inhalte dieser Seiten lieber direkt zur Dekoration der
eigenen Werbeflächen nutzen möchte. Und dabei ist so ein
Urheberrecht so was von überflüssig.
Es ist richtig, der ganze Content-Markt ist in Bewegung, aber um zu
verstehen, was da tatsächlich abgeht, hilft es weder, auf der
Stelle zu trampeln, noch der Illusion eines wahrhaft freien und
demokratischen Internets anzuhängen.
Die Fragen, deren Beantwortung möglicherweise weiterführen
kann, sind vielleicht eher: wem nutzt das wirklich und wer wird instrumentalisiert?
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