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Tanzbiennale in Dresden
Mit der Stimme einer Sex-Assistentin
Gute Kunst ist selten, aber manchmal findet man sie doch- auch und
gerade in der freien Szene
Sicher, Routinen stellen sich überall ein, auch in der freien Szene
und auch hier ist wirklich gute Kunst ein seltenes Ereignis- die sieht
man bei William Forsythe tatsächlich manchmal aber beileibe auch
nicht immer. Interessant dass die Autorin während Sie
glücklich in die alte Tanztanzkonservative Trompete bläst und
Dekonstruktionsschelte betreibt (über diesen Begriff sind ohnehin
schon alle hinaus), die wirklich spannenden Positionen der Tanzplattform
noch nicht einmal erwähnt und wohl völlig übersehen hat.
Diese wären ohne die Strukturen der freien Szene niemals
entstanden. Mit For faces von Antonia Baer war hier eine Arbeit zu
sehen, die -und das geht tatsächlich noch- völlig neu gezeigt
hat, was Choreografie kann. Und Antje Pfundners subtiler Humor hat mich
auch mit der ein oder anderen Durststrecke versöhnt, die auch ich
durchleiden musste. Und stellen Sie sich mal ein Festival mit allen
Tango-Liebe-Leid Abenden der deutscher Stadttheaterkompanien en suite
vor! Ein Albtraum...
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