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Ratzingers Jesus-Buch
Er hat es so gewollt
Eitle Menschenworte
allesamt - von Ratzinger wie Ohlig wie den Schreiberlingen hier. Alles, was man sagen kann, ist doch, dass es damals einen jüdischen Wanderprediger gegeben hat, der ein nicht einmal einmaliges, aber in der Gesamtsituation relativ neues Gottesbild verkündet hat. An der Tatsache, dass es eine weitgestreute "Tatsachen"-Berichterstattung wie Interpretation des historischen Jesus gegeben hat, wie daran, dass die Amtskirche mit Feuer und Schwert ihre Konzeptionen durchgekämpft hat, lässt sich nun wirklich nichts mehr rütteln. Ich find's ermüdend: kanonifizierte Offenbarungsreligion ist ein Widerspruch in sich - eine Offenbarung ist ein höchst persönliches Ereignis, dessen Gehalt sich nicht auf andere, die dieser Offenbarung nicht teilhaftig wurden, übertragen lässt. Alle mal Monty Python's Life of Brian gucken, dort erfährt man, wie die religiöse Doktrin entsteht - "Er hat uns eine Sandale gegeben!", "Folgt der Lampe" usw.
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