Beitrag
FAZ.NET-Frühkritik: Jauch
„Am Anfang Mensch, am Ende Akte“
Die Schlussfolgerung in diesem Artikel ist etwas dürftig.
Herr Jauch kommt immer stärker ins Fahrwasser von Frau Will und
Frau Illner. Er präsentiert einen Einzelfall, verallgemeinert
diesen, sucht sich einige Unterstützer für seine These, die
allerdings in der Mehrzahl sein müssen und mehr Redezeit haben,
schneidet den Teilnehmern mit Gegenargumenten, schnell das Wort ab und
gibt am Schluss eine Zusammenfassung in seinem Sinn.
Was in diesem Artikel völlig fehlt sind die Klarstellungen der
Leiterin des Krankenhuses, die durchaus auch Problembereiche nannte, abr
auch die Schlussfolgerungen, die derzeit gezogen werden. Es fehlen die
Klarstellungen von Herr Spahn, der die z. T. chaotischen,
durcheinendergeworfenen Kritikpunkte wieder ordnete und sachlich
kommentierte. Es fehlt vorallem am Schluß das Wesentlichste: die
Alternative, die von Jauch genannt wurde, der 8-9 Stunden-Arzt, der
diese Zeit anwesend sein muß, aber ohne "Druck". Die
Folge davon nannte Herr Spahn: Verhältnisse wie in England, was ich
Herrn Jauch persönlichmal wünschen würde
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen