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Energiewende in Baden-Württemberg
„Landesregierung macht sich lächerlich“
Wenn die Politik auf die Realität trifft... und die Lobby im
Hintergrund mauschelt...
Energiebedarf läßt sich eben nicht mit (fiktivem) Geld
decken. Keine Kraftwerke - keine Strom.
Der (hauptsächlich emotional motivierte) Ausstieg aus der
Kernenergie ist richtig, wenn man die Gesamtkosten des Atomstroms
betrachtet. Aber die Umsetzung ist überhastet, schlecht bis gar
nicht geplant und geht an der Realität einfach vorbei.
Das wird uns aber erst dann stören, wenn der Strompreis so hoch
ist, dass die Wirtschaft noch mehr ins Ausland abwandert...und die
privaten Haushalte unter der finanziellen Gesamtbelastung kollabieren...
Wirklcih tragfähige, dezentrale Konzepte werden von der
Energielobby konsequent sabotiert. Solange das so bleibt, werden wir
auch keine echte "Energiewende" kriegen.
Ahnungsloser Quark? Wie respektvoll....
Also, weil wir "zentrale Verbraucher" haben, brauchen wir auch
zentrale Erzeugung?
Das bedingt aber eben unter anderem wei Dinge:
1. Kraftwerke mit hoher Leistung
2. Lange Verteilungsstrecken
Ersteres ist eben nur schlecht mit alternativen Energien darstellbar,
auch die vielgerühmten "Offshore-Windparks" sind da keine Ausnahme
Zweitens kostet nach wie vor reichlich Verlustleistung (von
Wartungskosten und ähnlichem mal ganz abgesehen). Ihre3
Übergabestation ist ein gutes Beispiel.
Die Erzeugung ist ein Thema, die Verteilung ein anderes, auch wenn sie
zusammen hängen. Nur durch Offshore-Windparks werden wir den
Strombedarf nicht decken können.
Und solange die Speicherung noch nicht hinreichend ausgereift ist,
bleiben dezentrale Erzeugungskonzepte eben ein wesentlicher Aspekt, wenn
wir uns wirklich von AKWs, Kohlekraftwerken... verabschieden wollen.
In Kurzform: Wir sollten anfangen, die Energie da zu nutzen, wo wir sie
(einfacher) erzeugen können anstatt sie durch halb Europa zu karren..
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