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Konsultationen in London
Westerwelle: Schreckliche Logik des Bürgerkriegs überwinden
Im Gegensatz zum Irak und Sudan muss man diesmal einen Genozid an
Christen verhindern.
Der Westen ist unglaublich ignorant.Im Irak ist ihm der Genozid an der
kleinen christlichen Minderheit schlicht egal.Jetzt droht ein Massenmord
an Aleviten und syrischen Christen-trotzdem will England und Frankreich
die Opposition (die mittlerweile von den Islamisten klar dominiert wird)
mit Waffen aufrüsten.Man hat auch von Ägypten nicht
gelernt:Für die Kopten geht es da jetzt ums überleben.Der
Islamismus duldet keine Christen - ob im Orient oder in Europa.Wenn man
da nicht mal etwas unternimmt,unterstützt man indirekt die
Christen-Säuberung im ganzen arabischen Raum.Der Islamismus will
keine säkularen Regierungen im Nahen Osten-daher bekämpft er
Assad.Die Diktatur der Islamisten in Syrien wird 100 Mal schlimmer
sein,als die von Assad.Den Sunniten ist das egal,sie glauben,zu
gewinnen.Sie werden sich noch wundern,wenn erstmal eine
Taliban-ähnliche islamistische Gottes-Diktatur installiert ist.Der
Westen ist einfach nur blind auf beiden Augen - und dumm.Man höre
auf Russland.
"Genozid an Christen verhindern..."
Wie wahr!!! Und wie traurig, dass der "christliche" Westen die
Waffen zu dem Genozid liefert. Ein Regimewechsel kann nicht erzwungen -
sprich herbeigebombt werden, vor Allem nicht, wenn die Fronten so
asymmetrisch sind. In Syrien, auch in Irak sind die ältesten
christlichen Gemeinden. Sie wird es bald nicht mehr geben. "Hittos
Kritiker stellen dagegen in Frage, ob ein Zivilist, der Jahrzehnte lang
im Ausland gelebt hat, wirklich von den zahlreichen Rebellengruppen und
Milizen, die gegen die Regierung von Baschar al-Assad kämpfen,
akzeptiert wird. Ghassan Hitto steht der islamistischen Bewegung nahe.
Eher linksgerichtete und liberale Teile der syrischen Opposition, die
seine Wahl ablehnten, werteten die Entscheidung für Hitto als
Zugeständnis gegenüber der Regierung Katars, die die Rebellen
und insbesondere die syrische Muslimbruderschaft stark
unterstützt." Wer da im Hintergrund die Fäden zieht ist
ziemlich klar. Ziel: Ein sunnitischer Halbmond, ohne Christen.
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