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Drohnenangriffe
Washington gibt erstmals Tötung von Amerikanern zu
Was geschähe wohl, die Amerikaner zögen sich aus allen Kriegen zurück?
Nun, das Land wäre wohl endgültig und sofort pleite.
Vielleicht sollten die "Terroristen" diese Strategie einmal in
Erwägung ziehen? Ohne Terrorismus gäbe es vielleicht immer
noch hier und da einen Krieg, aber das wäre wohl deutlich zu wenig
für die amerikanische Wirtschaft.
Im "Friendly Fire" sind schon viele Amerikaner und Alliierte
umgekommen, dazu braucht es keine Drohnen. Und Kollateralschäden
sind in Kriegen auch unvermeidlich. Daß im Krieg auch ohne
rechsstaatlichen Segen getötet wird, versteht sich wohl von selbst.
Und selbst ohne Waffeneinsatz, einfach nur durch den Krieg an sich,
sterben Menschen.
Einzig die Unpersönlichkeit des Tötens, wie in einem
Computerspiel, die sollte uns zu denken geben. Egal wer, wie, wo und
warum derart getötet wird. Denn so sinkt die Hemmschwelle zu
töten, wenn die eigenen Hände nicht klebrig von Blut sind.
Irgendwie erinnert mich das an Zustände im Frieden, die sich von
dieser Unpersönlichkeit kaum unterscheiden und manchmal
tödlich enden.
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