Folgendes Szenario: Der gesetzliche Mindestlohn ist eingeführt.
Jeder Arbeitnehmer verdient nun mind
dass ihm bei einer Vollzeitbeschäftigung sein Einkommen zum Leben ausreicht.
Im Gegenzug wurde für Firmen, die diese Mindestlöhne nicht
zahlen können, ein, nennen wir es, Firmen-Hartz4 eingeführt
(ähnlich, wie vorher Arbeitnehmer Hartz4 beantragt haben, wenn das
Einkommen nicht ausreichte).
Der Staat / eine staatliche Behörde prüft den Antrag auf
Unterstützung bzw. Lohnkostenzuschuss. Dabei muss der Unternehmer
alle relevanten Daten und Zahlen offenlegen, sein Geschäftsmodell
so darstellen, dass die staatliche Behörde erkennen kann, dass das
Geschäftsmodell des Unternehmens tragfähig ist, es aber an
z.B. temporären Einflüssen liegt, dass das
Geschäftsmodell des Unternehmens vorrübergehend nicht aufgeht.
Frage:
Wie viele Unternehmen, die heute nicht ausreichende Löhne zahlen
(also sogenannte Aufstocker beschäftigen), würden vom Staat
einen Lohnkostenzuschuss erhalten?
Mein Faziz:
Nicht tragfähige Geschäftsmodelle würden vom Markt
verschwinden, andere Modelle würden entstehen.