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Währungspolitik
Wie kommt die Weltwirtschaft wieder in Balance?
Ein Wahrspruch erfüllt sich erneut…
Wie über der ersten Weltwirtschaftskrise, so wird sich auch über der zweiten der Wahrspruch Oswald Spenglers erfüllen:
„Der augenblickliche Krieg mit wirtschaftlichen Mitteln, den man in einer späteren Zeit vielleicht als den zweiten Weltkrieg bezeichnen wird, (…) Es ist der Kampf auf dem Bootskiel. Und hier werden, wenn alle anderen Mittel erschöpft sind, doch wieder die ältesten und ursprünglichsten, die militärischen, in ihre Rechte treten: die stärker gerüstete Macht wird die schwächere zwingen, ihre Wirtschaftsdefensive aufzugeben, zu kapitulieren, zu verschwinden. Die Kanonen sind letzten Endes doch stärker als die Kohle. Es läßt sich nicht absehen, wie dieser Wirtschaftskrieg ausgehen wird, aber sicher ist, daß er zuletzt den Staat als Autorität, gestützt auf freiwillige und deshalb zuverlässige, gut durchgebildete und sehr bewegliche Berufsheere, in seine geschichtlichen Rechte wieder einsetzen und die Wirtschaft in die zweite Linie verweisen wird, wohin sie gehört.“
- die Herrschaft des Geldes dürfte also bald vorüber sein und diesem trägen und lasterhaften Staat dürfte es im Haifischbecken der kommenden Zeit nicht sonderlich wohl ergehen, sofern nicht endlich aufrüstet und sich auf die drohenden Wirren vorbereitet!
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