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Beschneidungsdebatte
Unsere seltsame Tradition
Eine persönliche Entscheidung der Eltern
Diejenigen, die dagegen sind, solle es einfach lassen.
Sollen aber allen anderen dies nicht vorschreiben.
Es gibt auch kein deutsches Gesetz, welches eine Beschneidung vorschreibt.
Jetzt kommen natürlich wieder GG Art. 1-99 und
die langweiligen juristischen Repetitionen.
Aber keine neuen Argumente.
Eine Überlegung ist es jedenfalls wert. Das stimmt.
Auch für die, die nicht Muslim oder Jüdisch sind.
Denn es hat auch Vorteile.
Wer allerdings kein Mumm hat, verantwortungsvolle Entscheidungen selber
zu treffen,
der fordert zum Teil auch Gesetze.
Welches dann für alle entscheidet.
Und welches man dann die Schuld geben kann.
Das es familiäre Auseinandersetzungen gibt, ist logisch.
Nicht nur bei der Beschneidung.
Auch bei Namen, der Feier, ...
Das gehört dazu.
Ist halt nicht einfach.
Ignoranz
Verehrter Herr Letis,
was glauben Sie eigentlich, wieso Sie in einem Land leben können,
in dem Sie zB
offen Ihre Meinung sagen und sich an Demonstrationen beteiligen
dürfen, oder in dem Sie sich in unabhängigen Medien
informieren können, in dem alle staatliche Gewalt an die Gesetze
gebunden ist, in dem Sie in Notlagen auf das Sozialstaatsprinzip
vertrauen können, und in dem Sie alles machen dürfen, was
nicht verboten ist bzw. anderen schadet? Weil dies alles gemeinsam
geteilte Werte sind, die zum größten Teil ihren Niederschlag
gleich zu Anfang unserer Verfassung gefunden haben, und über deren
Einhaltung das Bundesverfassungsgericht wacht - vor das ggf. mit einer
Verfassungsbeschwerde zu ziehen ebenfalls Ihr gutes Recht ist.
In einer Gesellschaft gibt es viele, die aufgrund eigener Erkenntnis
diese Regeln befolgen, und manche eben auch nur aus Angst vor
Sanktionen. Wir sind gegen Prügelstrafe, gegen die Beschneidung von
Mädchen - aber für die religiöse Beschneidung von Jungen? NIE!!!
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