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Steuerrecht
Die Union denkt über ein Familiensplitting nach
Falsche Lösung und irreführend, da die Nachteile verschwiegen werden.(k)
a) Solche Vorschläge sind keine Steuerentlastung, sondern eine
Steuerlastumverteilung!
Den Steuerausfall müssen "die anderen" ausgleichen. Wenn
breite Schichten, welche z.B. 50% des Steueraufkommens leisten,
bevorteilt und ihre Steuern halbiert werden, dann muß die
Steuerbelastung bei den anderen Steuerzahler zum Ausgleich um 50%
steigen. Die Grenzbelastung bei 10/20/55k zu verst. Eink. (Grundtab.)
steigt dann von 17,5/27/42% auf 26,3/40,5/63% und bei den Reichen auf
67,5%; zzgl. Soli, KiSt und Soz.vers.!
Kurz: Wenn das Familiensplitting was bringen soll, wird es für
"die anderen" sehr teuer.
b) Das Steuerrecht wird noch komplizierter.
c) Mit Kindergeld und Kinderfreibetrag gibt es schon ausreichend Gestaltungsmöglichkeiten.
d) Auch von der Begründung falsch! Die Ehe gründet (auch) auf
einen Vertrag und ist eine Einkommensgemeinschaft und -umverteilung
zweier Erwerbsfähigen, die sozusagen ihre Arbeitsteilung selber
festlegen. Kinder sind keine Erwerbsfähige!
* Hr. Baur hat recht.
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