»Entsetzt und beschämt«
Respekt - Bischof Ackermann bemüht sich, einen »guten
Job« zu machen. Ob das letztlich gelingt, steht dahin, denn einem
Teil der Bischofskonferenz verlangt es nach einem
»Schlussstrich« – gemeint ist: Akten zu, Opfer links
liegen lassen. Ackermann versucht, vom Ansehen der Hl. Mutter Kirche zu
retten, was zu retten ist. Er ist zu Recht »Entsetzt und beschämt«.
So richtig eklig wird's aber, wenn die haupt- und nebenamtlichen
Relativierer, Vertuscher und Verfälscher hier loskommentieren. Ohne
Empathie für die Opfer geht das bei Neukirch, Katz und Co. so:
»Nur« 1% Prozent der Missbrauchsfälle kämen im
kirchlichen Umfeld vor, alle anderen woanders, z. B. in der Hl. Mutter
Odenwaldschule, über die ja nie so breit berichtet werde.
Selbst wenn das wahr wäre – isses natürlich nicht
– selbst wenn nur 0,5 % bei Kirchens vorkämen, wären das
0,5 % seelisch ermordeter Missbrauchsopfer zu viel, die durch solche
Vertuschungen und Ablenkungen ein weiteres Mal missbraucht werden. Pfui Deibel!