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Facebook
50 Milliarden für eine Quasselbude
@ Herr Leibold: Potentiale vs. Business Case
Wir sollten genau unterscheiden zwischen Potentialen und konkreten/funktionierenden Geschäftsmodellen: Angesichts der hohen Nutzerzahl von Facebook, die sich freundlicher Weise auch noch selbst gruppieren, sehe ich die von Ihnen angesprochenen Potentiale "Werbung", "Recruiting" etc. natürlich auch. Ich bezeichne dies jedoch explizit als Potentiale und frage mich schon, was Goldmann Sachs genau beziffert haben will– einige Kommentatoren fühlen sich gar an die flüchtigen Versprechungen der .com-Zeiten erinnert.
Facebook ist ohne Frage mehr als ein reines Werbe- (Google, Preisvergleiche, etc.), Verkaufs- (Amazon, ebay etc.) und/oder Recruiting-Netzwerk (Linkedin, XING, …). Vielmehr wird ja reales soziales Verhalten abbildet – Der Mensch ist quasi ein Daten-liefernder Sensor seiner Umwelt und seiner selbst.
So jetzt meine präzise Frage nach dem realen Geschäftsmodell: Wo ist die Geschäftsidee, die daraus Geld macht, wenn sich zwei virtuell (anstatt real) über die Qualität Ihres Friseurs oder Thailand-Urlaub unterhalten? Wie filtere ich (meinetwegen Werbe-, Recruiting)relevante Daten von Geschwätz?
Wenn Sie diese Fragen beantworten können, dann sagen Sie es mir besser nicht, sondern gründen selbst eine Firma ;).
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