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Umgang mit Missbrauchsfällen
Koalition streitet über „Runden Tisch“
Kirche und Staat unter Zugzwang
Es ist für mich unbegreiflich wie man das Verhalten der Kirche verteidigen kann. Natürlich gibt es auch anderswo Missbrauch, aber in jeder anderen Organisation ist der Staat dafür verantwortlich solche Fälle aufzuklären und nicht die Organisation selbst, die dadurch die Chance bekommt Straftaten unter den Teppich zu kehren.
Das ist ein nicht hinnehmbarer Fehler in der Bekämpfung solcher Straftaten und unbegründbar, unabhängig davon wie man der Kirche gegenüber stehen mag. Wenn es um diverse andere Privilegien ginge, wäre es für mich noch begreifbar, wenn sich kirchennahe Personen dagegen stemmen, aber bei der systematischen Vertuschung von Straftaten, die vom Staat noch gebilligt wird, da hört es bei mir auf.
Natürlich gibt es nicht nur in der katholischen Kirche Missbrauch, die Täter kommen oft aus der eigenen Familie, dem Bekanntenkreis oder sonst woher. Auffallend ist höchstens die Bündelung in den Gruppen, die bei der Sozialisation des Kindes einen großen Beitrag leisten. Deshalb sollte man aber nicht, alle Menschen in diesen Bereichen unter Generalverdacht stellen - weder Lehrer noch Priester- , aber dass die Kirche sich hier heraus nimmt selbst den Richter zu spielen, das ist der eigentliche Skandal.
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