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Eurovision Song Contest
„Highway to Helsinki“
Highway to Helsinki
Ich weiß ja nicht, welche Sendung der Rezensent gesehen hat. Die rezensierte jedenfalls war gähnend langweilig, 90 min um drei Titel ausgewalzt. Es werden nicht nur die jungen Zuschauer nach kurzer Zeit geflohen sein, wenn sie nicht gerade etwas zu arbeiten hatten, wo ein wenig Hintergrundgeräusch nicht schlecht war. Und die Zahl der Abstimmer entfernte sich vermutlich nicht weit von der der Prozentzahlen. Den Auftritt von Heinz-Rudolf Kunze empfand ich als peinlich, den des Moderators über weite Strecken ebenfalls. Besonders das breite Grinsen mit den unecht wirkenden Zähnen hätte man in in einer Aufzeichnung besser herausgeschnitten. Falls der Rezensent wirklich dieselbe Sendung geschaut hat, hat er sich aber doch verraten: Auch er hat nicht die ganze Zeit hingeschaut. Die Reaktionen der unterlegenen waren nämlich sehr wohl zu sehen. Die Mädels hatten das Triumpfgesicht schon aufgesetzt, und zumindest einer, dies ist keine Übertreibung, entgleiste es zur Fratze. Heinz-Rudolf Kunze hatte sich ebenfalls kurz nicht in der Gewalt, hatte also offensichtlich tatsächlich seinen Sieg für möglich gehalten. Alle Wetter. Den Sieger hat sein Sieg nicht überrascht. Die anderen beiden hätte es ihrer auch nicht. Schade um mein Geld (GEZ).
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