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Wohl bekomm’s
Mittagspause – und zwar richtig
Über Mittagspausenverweigerer
Das Thema kommt mir leider sehr bekannt vor. Auch bei meinem alten
Arbeitgeber und dortigen Kollegen hat die Mittagspause im Tagesablauf
wohl nicht viel zu suchen gehabt. Nein, es gehörte fast schon zum
guten Ton, darauf zu verzichten.
Da war Kollege A, der sich stets damit gekrönt hat, dass er zum
zwanzigsten Mal in Folge in diesem Monat in der Goldenen Möwe (auch
McDonalds genannt) gespeist hat. Benötigter Zeitaufwand
natürlich sehr arbeitgeberfreundlich, maximal fünf bis zehn Minuten.
Kollege B, der sich seit Monaten nur von Dosensuppen ernährt, weil
er nicht einsieht, mehr als zwei Euro fürs Essen auszugeben. Aber
Geld für allen möglichen anderen unnötigen Mist war
natürlich vorhanden.
Der Eigenbrödler C, der lieber erst um 17 Uhr kurz vor Feierabend
zum KFC gerannt ist - alleine versteht sich. Und Herr D, der vor lauter
Arbeit gar nicht zum Essen kam.
Hört sich blöd an, war aber für mich mit ein
Kündigungsgrund. Zu einem langen Arbeitstag gehört eine
ordentliche Pause. Punkt!
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