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Obama im Gegenwind
Der Präsident ist nicht das Problem
Böse, böse Republikaner!
Natürlich ist manches an der US-Polit-Show einfach nur albern - wie
bei uns!
Aber: Waren es nicht vielmehr linksliberale Medien und
"Demokraten", die einem politischen Gegner (nämlich
George W. Bush) jeglichen "Respekt verweigerten" und ihn als
"Repräsentanten der ganzen Nation und als Staatsoberhaupt der
Republik" nicht ertragen konnten? Vielleicht haben die Republikaner
ja nur von ihnen gelernt.
Da die messianischen Erwartungen von Obama in den letzten Jahren
natürlich nicht erfüllt werden konnten, muss wohl ein
"Schuldiger" her. Das ist billig.
Vielleicht sollte man seine persönliche Enttäuschung über
die ausgebliebenen Wunder nicht mit politischen
Verschwörungstheorien und kulturellen Untergangsphantasien
hofieren, sondern langsam erkennen: Obama ist mit seiner
Selbstinszenierung Teil der US-Polit-Show!
Aufpassen
"Mein lieber Herr Blum, ich bitte Sie! Respekt für George W.
Bush? Also wirklich! Ein mehrfacher Kriegstreiber, Lügner,
Massenmörder, Schuldenmacher, Wirtschaftszerstörer,
Versager... "
Denn Dinge wie der obige Kommentar von ihnen, lassen sich genauso gut
auch über Obama sagen und auch noch mit Fakten belegen. Daher Bush
Jr. ein gescheiterter Präsident? Das wird ihnen kein ernsthafter
Historiker so unterschreiben mögen. Bush Jr. machte zwar viele
Fehler in der Umsetzung seiner Politik und mutierte auch zur Hassfigur
der Linken Szene Weltweit aber eben auch zur Hassfigur aller damaligen
Schurkenstaaten (Syrien, Libyen, Nord Korea, Iran usw.) in der Welt. Den
trotz all seiner Fehler stürzte er Saddam, nahm Rache für 9/11
in Afghanistan und legte die Grundlage für eine “wenn auch
möglicherweise Völkerrechtswidrige Politik“ die Obama
durch deren massive Intensivierung seinen einzigen anerkannten und
greifbaren Erfolg den Tod Osama Bin Ladens einbrachte.
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