"(...) es müsse viel mehr über den Islam geredet werden..."
Ich finde diese Forderung gar nicht so abwegig. Es ist zwar wahr, dass
viel über den Islam geredet wird, aber immer nur im Zusammenhang
mit den Problemen, mit den Differenzen zwischen dem Islam und der "abendländischen"Kultur.
Wie wäre es denn mal, wenn man in der öffentlichen Diskussion
eher nach den Gemeinsamkeiten schaut? Nach den guten Seiten des Islam?
Nach der Gastfreundschaft, nach dem Geben von Almosen, nach dem sozialen
Zusammenhalt, dem sich gegenseitig Helfen? Wie wäre es, wenn einem
mal jemand erklären würde, was es mit den islamischen
Bräuchen wie dem Ramadan auf sich hat? Aber nicht im
Religionsunterricht, dann dauert es nämlich noch ein paar
Generationen, bis sich etwas ändert?
Ich bin auch der Meinung, dass man in Puncto Islam und seiner
"rechtmäßigen" Auslegung endlich mal den Ball in
andere Hände spielen sollte und die gemäßigten Stimmen
zu Wort kommen lassen sollte. So würde das Feld nicht den
Fundamentalisten und Politikern überlassen, die hier nicht weiter kommen.